Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft
27.02.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Einjährige Schonfrist für das Dürener Rapak-Werk?
Aus: "Dürener Nachrichten" 27.02.2008
Gewerkschaft: Standortsicherung bis zum 30. April 2009 „relativ sicher“. Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Landes-SPD vor Ort.
Düren. Deutliche Worte findet DGB-Chef Heinz Kaulen: „Das ist der erste Schritt auf dem Weg in die Nomaden-Gesellschaft. Die Arbeitnehmer sollen dem Standort hinterherlaufen, der Rendite wegen.“ Heinz Kaulen geißelt die geplante Schließung der Dürener Firma Rapak durch den englischen Mutterkonzern. Seit Monaten verhandelt die Gewerkschaft über die Sicherung der Dürener Standortes, der eigentlich schon Ende November geschlossen werden sollte. 100 Arbeitnehmer sind betroffen. Heute wird in Aachen weiter verhandelt – möglicherweise mit einem ersten positiven Signal.
24.01.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Arbeitsplätze in Bochum und Düren erhalten
SPD: NoNokia-Protest ist erst der Anfang
Kreis Düren. Heftige Kritik an der geplanten Verlagerung der Produktionsstätten von Nokia in Bochum und von RAPAK in Düren übten die sozialdemokratischen Arbeitnehmervertreter bei einem Treffen am Mittwochabend.
„Nokia zieht sich damit komplett aus der Produktion in Deutschland zurück. Dass die Werke profitabel arbeiten, die Belegschaft qualifiziert und motiviert ist, scheint keine Rolle mehr zu spielen,“
schildert Peter Münstermann aus Langerwehe die Position der SPD.
„Derartige Machenschaften haben uns motiviert, die Arbeit der AfA (Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) im Kreis Düren wieder zu verstärken,“ beschreibt Münstermann die Motivation seiner Mitstreiter. „Der Protest gegen Nokia muss exemplarisch deutlich machen, dass Arbeitsplätze, Menschen und Schicksale nicht den kurzfristigen Profitinteressen geopfert werden dürfen. Durch einen Boykott von Nokia muss die Macht der Verbraucher bei diesem wichtigen Thema deutlich gemacht werden. Wer sich aktiv beteiligen will, kann sich wie zehntausende andere in eine Protestliste eintragen.
Protestseite gegen die Schließung des Nokia-Werkes
18.01.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Menschen nicht dem noch größeren Profit opfern
Nokia in Bochum, Rapak in Düren
Kreis Düren. Scharf kritisierte der Kreisvorstand der SPD in seiner gestrigen Sitzung das Verhalten des Nokia-Konzerns. Trotz einer profitablen Produktion will er das Bochumer Werk schließen. Betroffen sind über 3000 Beschäftigte und viele Zulieferer.
„Menschen sind nur noch Manövriermasse; Qualifikation, Einsatz und Können zählen anscheinend nicht mehr. Dies ist eine fatale Botschaft, die hier auch gerade der jüngeren Generation vermittelt wird,“
schildert Dietmar Nietan, Vorsitzender der SPD im Kreis Düren den Unmut der Genossen. „Subventionen, die eigentlich Investitionen in neue Techniken, Verfahren und dadurch entstehende neue Arbeitsplätze fördern sollen, werden kurzfristig abgezockt. Anschließend werden die Arbeitsplätze verlagert.“ Die SPD im Kreis Düren ruft dazu auf, sich der Kampagne gegen die Schließung des Werkes anzuschließen: Unterschriftsammlung und Protestaktion
Wir hoffen, dass der Protest nicht nur bei Nokia zum Einlenken führt, sondern auch anderen Unternehmen zum Überdenken ihrer Strategien veranlasst,“ so Nietan weiter.
Liesel Koschorreck MdL, SPD-Landtagsabgeordnete weist auch auf aktuelle Entwicklungen im Kreis Düren hin: „Uns schrecken nicht nur die Zahlen aus Bochum. Eher im Verborgenen haben wir das gleiche Problem vor unserer Haustür. Der Kunststoffverpackungshersteller RAPAK schließt sein hochprofitables und modernes Werk im Großen Tal in Düren, um anderswo noch ein wenig mehr Rendite einstreichen zu können. Betroffen sind 100 Beschäftigte, teils direkt, teils als Leiharbeiter.
08.10.2007 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
SPD im Kreis Düren begrüßt Weiterentwicklung der Agenda 2010
Richard Halver, Stellv. Vorsitzender der Kreis-SPD und Leiter der Projektgruppe zur Diskussion um das neue Parteiprogramm, begrüßt die Kurskorrektur. „In unseren Diskussionen über die Soziale Gerechtigkeit ist das ALG I für Ältere eines der wichtigsten Beispiele gewesen. Die Menschen haben ein feines Gespür dafür, was sozial gerecht ist und was nicht.“
„Wir als SPD im Kreis Düren begrüßen den Vorstoß des SPD-Vorsitzenden Kurt Beck, die Zahlung des Arbeitslosengeldes I für ältere Arbeitslose zu verlängern,“ freut sich Liesel Koschorreck MdL, Stellv. Vorsitzende der Kreis-SPD.
„Die Zusammenführung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe verbunden mit einer stärkeren Förderung und Qualifizierung für die Betroffenen ist sicher sinnvoll gewesen. Vieles, was in der Agenda 2010 aufgeführt ist, hat den derzeitige Aufschwung mit herbei geführt. Leider hat die Reduzierung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I besonders bei den Älteren zu Härten geführt und ist in der Bevölkerung auch nicht akzeptiert worden. Wir möchten, dass die Lebensleistung der älteren Arbeitnehmer stärker berücksichtigt wird.“
Diese Reduzierung war bereits bei der Einführung der Agenda 2010 einer der Hauptkritikpunkte der Kreis-Dürener SPD gewesen, gegen die sich der Vorstand und der Kreisparteitag mit mehreren Resolutionen und Beschlüssen gewandt hatte. Die Delegierten des SPD-Kreisverbandes Koschorreck und Nietan hatten aus diesen Gründen sogar auf dem Bundesparteitag der SPD gegen die Agenda 2010 gestimmt.
21.09.2007 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Mit der Inszenierung von Wirtschaftsförderung gescheitert!
Die Kreisvorsitzenden von SPD und Bündnis 90 / Die Grünen Dietmar Nietan und Oliver Krischer haben nun zu zu den negativen Auswirkungen der Wirtschafts- und Strukturpolitik des Landrates gemeinsam Stellung bezogen:
SPD und Grüne: Kreis braucht eine professionelle strategische Neuaufstellung
Kreis Düren. Nach dem Scheitern des Projektes eines Dienstleistungszentrum in Nideggen und der für die GWS negativ ausgefallenen Begutachtung durch das Prognos Institut, fordern SPD und Grüne einen Neuanfang in der Wirtschafts- und Strukturpolitik des Kreises.
Für die beiden Kreisvorsitzenden von SPD und Grünen, Dietmar Nietan und Oliver Krischer gibt es keinen Zweifel: Wirtschaftförderung fand in den letzten acht Jahren im Kreis Düren kaum statt, sondern wurde nur inszeniert. Im Mittelpunkt standen genauso kostspielige wie fragwürdige Prestigeprojekte und Events. Mit dieser Methode von Inszenierungen statt handwerklich solider Arbeit sei der Landrat nun endgültig gescheitert, erklärten Nietan und Krischer. Jetzt sei endlich eine professionelle und strategisch kluge Neuaufstellung notwendig, wenn der Kreis Düren nicht endgültig den Anschluss an die wirtschaftspolitischen Entwicklungen in der Region verlieren wolle.
16.05.2007 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
SPD-Unterbezirk unterstützt Telekom-Beschäftigte
Düren, 16. Mai 2007
Ausgliederung darf nicht zu Lasten der Beschäftigten gehen
Streik bei der Telekom
Der SPD Unterbezirksvorstand Düren unterstützt die Streik- und Protestaktion der Beschäftigten der Dürener Niederlassung der Deutschen Telekom AG.
Dietmar Nietan, Vorsitzender der SPD im Kreis Düren, formuliert dazu: "Die geplante Ausgliederng in eigenständige Service-GmbHs darf nicht dazu missbraucht werden, die bestehenden tariflichen Bindungen für die Beschäftigten zuunterlaufen."
27.04.2007 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Aufruf zum Tag der Arbeit: Gute Arbeit und gerechter Lohn
- Verbot des Lohndumpings
- Die Ausweitung des Arbeitnehmerentsendegesetzes auf alle Branchen
- Die Einführung eines Mindestlohns in Deutschland





