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SPD Distrikt Ellen

Einjährige Schonfrist für das Dürener Rapak-Werk?

Arbeit und Wirtschaft

Aus: "Dürener Nachrichten" 27.02.2008
Gewerkschaft: Standortsicherung bis zum 30. April 2009 „relativ sicher“. Arbeitsmarktpolitischer Sprecher der Landes-SPD vor Ort.

Düren. Deutliche Worte findet DGB-Chef Heinz Kaulen: „Das ist der erste Schritt auf dem Weg in die Nomaden-Gesellschaft. Die Arbeitnehmer sollen dem Standort hinterherlaufen, der Rendite wegen.“ Heinz Kaulen geißelt die geplante Schließung der Dürener Firma Rapak durch den englischen Mutterkonzern. Seit Monaten verhandelt die Gewerkschaft über die Sicherung der Dürener Standortes, der eigentlich schon Ende November geschlossen werden sollte. 100 Arbeitnehmer sind betroffen. Heute wird in Aachen weiter verhandelt – möglicherweise mit einem ersten positiven Signal.

Düren. Deutliche Worte findet DGB-Chef Heinz Kaulen: „Das ist der erste Schritt auf dem Weg in die Nomaden-Gesellschaft. Die Arbeitnehmer sollen dem Standort hinterherlaufen, der Rendite wegen.“ Heinz Kaulen geißelt die geplante Schließung der Dürener Firma Rapak durch den englischen Mutterkonzern. Seit Monaten verhandelt die Gewerkschaft über die Sicherung der Dürener Standortes, der eigentlich schon Ende November geschlossen werden sollte. 100 Arbeitnehmer sind betroffen. Heute wird in Aachen weiter verhandelt – möglicherweise mit einem ersten positiven Signal.

Die Dürener Landtags-ab-geordnete Liesel Koschorreck zeigte gestern vor Ort im Gewerbegebiet „Im Großen Tal“ Flagge und hatte gleich noch den Arbeitsmarktpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer, im Schlepptau. „Wenn Sie anfangen über einen Sozialplan zu verhandeln, ist der Standort weg“, begrüßte Schmeltzer die Harte Linie der Gewerkschaften.

Die hat statt dessen Forderungen auf den Tisch gelegt. Zum Beispiel eine Standortsicherung bis zum 30. April 2008, ein Budget für Qualifizierungsmaßnahmen und – eine Tarifforderung. Letzteres nicht ohne Hintersinn, wie Manfred Maresch, Bezirksleiter der Gewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) erläuterte: „Die Schließung rechnet sich für das Unternehmen wirtschaftlich nicht. Das Unternehmen erwartet lediglich einen höheren Profit. Alle Vorschläge von uns, den Standort profitabler zu gestalten, wurden aber abgelehnt. Also kann das Unternehmen so schlecht nicht dastehen.“ Die Standortsicherung bis zum 30. April 2009 bezeichnete Maresch gestern als „relativ sicher“, auch wenn die Einigung noch ausstehe. Das wäre eine Perspektive, mit der auch der Betriebsrat leben könnte. Landtags-abgeordneter Rainer Schmeltzer: „Man kann sich dann nicht frohlockend zurücklehnen, aber es wäre eine Basis, eine Perspektive für die Betroffenen zu finden.“ Und die soll laut Manfred Maresch so aussehen: „Wir wollen alle Beteiligten aus Arbeit in Arbeit bringen und Arbeitslosigkeit vermeiden.“(bugi)

 

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