Nachrichten zum Thema Arbeit und Wirtschaft
02.03.2009 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Richtig kündigen mit der GWS
(aus der "Dürenzer Zeitung" vom 28. Februar 2009)
von Christoph Lammertz
Die Krise schlägt auf den Arbeitsmarkt durch. Nur die derzeit von den Unternehmen intensiv genutzte Kurzarbeit verhindert vorerst noch dramatischere Zahlen. Jeder, der sich mit Wirtschaftsförderung beschäftigt, sollte in den kommenden Wochen und Monaten alle Kraft in das eine Ziel investieren: Arbeitsplätze erhalten!
Bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, der GWS, befasst man sich diesen Tagen auch mit dem Thema Arbeitsplatzverlust. Im Rahmen eines Seminars. „Die arbeitgeberseitige Kündigung des Arbeitsverhältnisses“, lautet der Titel einer Vortragsveranstaltung, zu der die GWS als Mitveranstalter am 11. März ins Kreishaus einlädt.
Die Informationen eines Fachanwalts für Arbeitsrecht sollen Unternehmer in die Lage versetzen, „grundlegende Fehler bei einer eventuell notwendigen Kündigung zu vermeiden“. Wäre ein Arbeitgeberverband der Gastgeber des Seminars, dann gäbe es daran nichts auszusetzen.
Dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises in diesen Zeiten ein solches Angebot macht, werden viele, die um ihren Arbeitsplatz bangen, aber als pietätlos empfinden. Oder geht es der GWS in erster Linie darum, selber „richtiges Kündigen“ zu lernen? Im Fall eines früheren Geschäftsführers haben ihr Richter jedenfalls bescheinigt, dass sie Nachhilfe nötig hätte. . .
25.11.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Außerordentlicher Parteitag der SPD zur Änderung des Braunkohleplans
Am kommenden Montag, 1. Dezember wird die SPD im Kreis Düren bei einem Sonderparteitag ihre Bedingungen für die geplante Änderungen des Braunkohleplans diskutieren: Einladung Außerordentlicher UB-Parteitag 1. Dezember 2008
Die bisherigen Zusagen zur Strukturförderung sind vollkommen unzureichend.
Der Vorstand der SPD im Kreis Düren legt den Delegierten folgenden Antrag zur Braunkohleförderung vor:
Antrag Braunkohlenplan 1. Dezember 2008
23.11.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
SPD: RWE muss sich bewegen
Abstimmungsverhalten im Braunkohlenausschuss noch nicht festgelegt
Kreis Düren / Köln. Die Sozialdemokraten in der Region Mittelrhein erwarten vom RWE, dass sich der Konzern mehr auf ihre Forderungen im Zusammenhang mit der geplanten Änderung des Braunkohlenplans zu bewegt. Man werde die weitere Entwicklung der kommenden zwei Wochen abwarten und erst dann entscheiden, wie man im Braunkohlenausschuss abstimmen werde. Auf diese gemeinsame Vorgehensweise einigten sich Vertreter der SPD aus dem Regierungsbezirk Köln bei einem Treffen am vergangenen Freitag in Inden.
20.11.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Braunkohlenplanänderung nur, wenn RWE mehr für die Region tut!
SPD sieht Rahmenbedingungen für eine verantwortbare Entscheidung noch nicht gegeben
Kreis Düren. Die SPD im Kreis Düren hält eine Entscheidung für eine Änderung des Braunkohlenplans Inden bereits am 5. Dezember für nicht verantwortbar. Weil aus ihrer Sicht entscheidende Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung der Region im Falle der Schaffung eines Restsees noch nicht gegeben sind, sprechen sich die Sozialdemokraten, dafür aus, eine abschließende Entscheidung des Braunkohlenausschuss erst im Frühjahr zu treffen.
Der entscheidende Hinderungsgrund für eine Änderung des derzeitigen Braunkohlenplans ist für die SPD der Umstand, das bisher weder die RWE Power AG, noch die Landesregierung konkrete und verlässliche Zusagen gegeben hätten, sich über das bisherige Maß hinaus finanziell für eine positive Strukturentwicklung der Region zu engagieren. Der Vorgang, ein 1.100 ha großes Loch über Jahrzehnte mit Wasser zu füllen, führe aber nicht automatisch zu einer zukünftigen positiven wirtschafts- und strukturpolitischen Entwicklung der um den Restsee liegenden Region.
Das bisherige Engagement des RWE in der Indeland Entwicklungsgesellschaft hält die SPD angesichts der vermutlich mehreren Hundert Millionen EURO, die das Unternehmen bei einer Restsee-Lösung an Betriebskosten einspare, für völlig unzureichend. Auch die in den jeweiligen Erklärungen von RWE und Landesregierung nur unkonkret gemachten Zusagen, sich in der Region weiterhin zu engagieren, reichen der SPD bei weitem nicht aus.
29.08.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Liesel Koschorreck: CDU und FDP beschließen Aus für Arbeitslosenzentrum in Düren
"CDU und FDP lassen die Arbeitslosen im Regen stehen. In der Fachaus-schusssitzung vom 20.08.2008 hat die schwarz-gelbe Koalition in Düsseldorf den endgültigen Beschluss gefasst, die Landesförderung aller Arbeitslosenzentren und -beratungsstellen zu beenden.
Obwohl allen Beteiligten klar ist, dass dadurch mehr als 2/3 dieser unabhängigen Anlaufstationen für Arbeitssuchende ersatzlos von der Landkarte gestrichen werden, haben auch die CDU-Abgeordneten diesen Kahlschlag unterstützt. Wir müssen damit rechnen, dass wichtige soziale Strukturen unwiderruflich zerschlagen und die nächsten Wochen von Entlassungen und Schließungen geprägt sein werden.
18.07.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Zukunft liegt in Clean-Coal-Kraftwerken
Braunkohleverstromung Schwerpunktthema beim Treffen der SPD-Arbeitnehmer Kreis Düren und Rhein-Erft-Kreis
Inklusive der Zuliefererfirmen hängen 30.000 Arbeitsplätze im Braunkohlerevier an der Braunkohleverstromung. Für deren Erhalt setzen sich die Vorstände der Arbeitsgemeinschaften für Arbeitnehmer aus den beiden hauptbetroffenen Kreisverbänden ein. Im Kraftwerk Niederaußem diskutierten sie gemeinsam mit dem SPD-Regionalvorsitzenden Dietmar Nietan, mit Hans Krings, dem Landratskandidaten Rhein-Erft-Kreis, sowie mit dem Fraktionsvorsitzenden Jens Bröker aus Düren und dem UB-Vorsitzenden Guido Vandenberg der Rhein-Erft-SPD.
Ökologische Aspekte spielen bei der Zukunft der Braunkohle eine große Rolle. „Clean-Coal-Kraftwerke können eine Lösung sein,“ erläutert Dietmar Nietan. „Der Bau einer solchen Anlage am Standort Weisweiler ist eine interessante Option.“
Harald Könen, Vorsitzender der AfA im Rhein-Erft-Kreis setzt auch auf die neuen BOA-Anlagen mit WTA-Technik, die unbedingt am Standort Niederaußem zum Einsatz kommen sollen. „Mit diesen Projekten könnten die vorhandenen Personalkapazitäten erhalten bleiben.“ Durch den Bau und die Nutzung dieser neuen Kraftwerkstechniken könnte das Rheinische Braunkohlerevier eine internationale Vorreiterrolle übernehmen.
„Die rheinische Braunkohle ist langfristig der einzige heimische, der verlässlich und ohne Subventionen zur Energiegewinnung und Wärmeversorgung beitragen kann,“ betont Peter Münstermann, Kreisvorsitzender der Dürener AfA die Bedeutung des Themas.
27.05.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Rückforderungen des Landes zu Lasten der Kommunen im Kreis Düren verhindern.
Mehr als 10 Mio. Euro musste das Land auf Grund eines Urteils des NRW-Verfassungsgerichtshofes als erste Abschlagszahlung an die Städte und Gemeinde im Kreis Düren zurückzahlen. Insgesamt 650 Mio. Euro wurden im März landesweit fällig wegen der Rückzahlung von Solidarpaktzahlungen an die Kommunen.
Nun hat Finanzminister Linsen angekündigt, dass das Land laut einem Gutachten angeblich gar nicht hätte zahlen müssen, sondern umgekehrt die Kommunen "eher zu wenig als zu viel" Solidaritätszuschlag für die ostdeutschen Länder gezahlt hätten. Hierzu erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck heute in Düsseldorf:
"Die Landesregierung unter der Führung von Ministerpräsident Rüttgers richtet seit Monaten ein unverantwortliches Chaos auf dem Rücken der NRW-Kommunen an. Dieser Regierungsmurks im Umgang mit den Zahlungen der Kommunen für den Aufbau Ost machen eine seriöse Finanzplanung für die Städte und Gemeinden im Kreis Düren unmöglich. Die Stadt Düren z.B. hat fast 3,8 Mio. an Abschlagszahlungen erhalten, die für die Sanierung des Haushaltes dringend benötigt werden. Eine Rückforderung würde sämtliche Planungen über den Haufen werfen und jegliche Perspektiven für die Haushaltskonsolidierung unmöglich machen.
Ich fordere meine Landtagskollegen Wirtz und Seel auf, sich wie die SPD in Düsseldorf für die Interessen der Städte und Gemeinden einzusetzen. Schließlich waren es gerade die Abgeordneten der CDU, die die Zahlungen im März im ganzen Land wie ein verspätetes Weihnachtsgeschenk verkauft haben."





