01.07.2010 in Allgemein von SPD UB Düren
Willy-Brandt-Medaille für Rolf Kurth
Besondere Verdienste für den SPD-Kreisverband gewürdigt
Selten wird sie vergeben, die Willy-Brandt-Medaille der SPD. Aber als die Stellv. UB-Vorsitzende Liesel Koschorreck sie beim Parteitag des SPD-Kreisverbandes Rolf Kurth feierlich überreichte, war den mehr als 100 Anwesenden klar: Wenn einer sie verdient hat, dann Rolf Kurth.
Nach 30 Jahren war Rolf Kurth aus dem Vorstand der Kreis-SPD ausgeschieden. Aber dies war nur der äußere Anlass der Würdigung. Denn die Verdienste Rolf Kurths um die SPD im Kreis Düren beschränken sich nicht auf diese Tätigkeit. So führte er die SPD-Kreistagsfraktion sehr erfolgreich in den 90er Jahren in den Zeiten der rot-grünen Koalition. Trotz zwischenzeitlich schwerer Erkrankungen ist er immer noch Mitglied des Kreistages und ein politisches Schwergewicht in der SPD-Kreistagsfraktion, der durch umfassende Sachkenntnis besticht.
26.06.2010 in Unterbezirk von SPD UB Düren
SPD im Kreis Düren wählte neuen Vorstand
Kreis Düren, 26.06.2010
Nietan mit 92% als SPD-Kreisvorsitzender wiedergewählt
Auf dem Parteitag der SPD im Kreis Düren wurde der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan mit großer Zustimmung (65 von 71 abgegebenen Stimmen) erneut zum Vorsitzenden der SPD gewählt. Viel Erfolg und gutes Verhandlungsgeschick wünschten die Delegierten ihrem alten und neuen Vorsitzenden Nietan, als dieser gleich nach seiner Wahl nach Düsseldorf aufbrechen musste. Dort wurde in einer Arbeitsgruppe von SPD und Grünen, in der Nietan Mitglied ist, die Themen Energie und Klima für den Koalitionsvertrag verhandelt. Er traf auf viel Verständnis, dass er wegen der Bedeutung der Energiepolitik und der Braunkohle für Arbeitsplätze und die Wirtschaft im Kreis Düren sich nach seiner Wahl nach Düsseldorf aufmachte.
Zuvor hatte Nietan in einem Rückblick auf die beiden letzten Jahren die Höhen und Tiefen Revue passieren lassen. Er erwähnte den großen Vertrauensverlust der Menschen in die SPD zur Bundestagswahl: „Dieser Vertrauensverlust ist nicht in wenigen Wochen aufzuholen.“ Erfreulich war hingegen, dass bei der letzten Kommunalwahl CDU-Mehrheiten in vielen Orten gebrochen worden konnten und die SPD in vielen Kommunen wieder mitgestalten kann.
Stolz zeigte sich der Vorsitzende über die politische Kultur innerhalb der SPD im Kreis Düren.
„Wir machen keine Basta-Politik. Wir setzen auf unsere Mitglieder“,
betonte Dietmar sein Verständnis von politischer Führung. In keinem anderen Kreisverband seien nach der Bundestagswahl so viele Mitgliederversammlungen abgehalten worden, wie im Kreis Düren: „Wir binden die Mitglieder ein und nehmen die politische Willensbildung von unten nach oben ernst.“
In einem Ausblick kritisierte Nietan den Landrat, dass er sich nicht um die Schaffung von Arbeitsplätzen kümmere: „Der Kreis Düren nutzt seine Chancen in der Region nicht. Stattdessen hat der Landrat aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft eine Bude gemacht, die sich wegen windiger Immobiliengeschäfte um Millionen verschuldet, anstatt sich um Arbeitsplätze zu kümmern.“
23.06.2010 in Allgemein von SPD UB Düren
Arbeit am Koalitionsvertrag beginnt
Liesel Koschorreck als Seniorenpolitische Expertin dabei
Nach grundsätzlichen Klärungen Anfang der Woche treten die Koalitionsverhandlun-gen zwischen SPD und Bündnis 90/Grüne jetzt in ihre eigentliche Arbeitsphase ein. In zahlreichen Unterkommissionen werden die Details des Vertragswerkes ausgearbeitet.
Der angestrebte Politikwechsel in der nordrhein-westfälischen Landesregierung soll kurzfristig an wegweisenden Änderungen im Bereich der Mitbestimmung und der Bildungspolitik deutlich gemacht werden. Aber auch in vielen anderen Politikfeldern müssten die Defizite aus fünf Jahren schwarz-gelber Politik wett gemacht werden.
21.06.2010 in Allgemein von SPD UB Düren
SPD im Kreis Düren sieht optimistisch nach vorn
Parteitag mit turnusmäßiger Neuwahl des Kreisvorstandes
Als Mitglied der Sondierungs- und jetzt auch neu der Verhandlungskommission für die Koalitionsgespräche mit Bündnis 90/Grüne in Nordrhein-Westfalen ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan viel unterwegs in diesen Tagen. Das kommende Wochenende steht aber ganz im Zeichen des Dürener SPD-Kreisverbandes, auf dessen Parteitag Nietan sich zur Wiederwahl als Vorsitzender stellt: „Die SPD ist wieder im Aufbruch. Hier im Kreis Düren sind wir eine diskussionsfreudige, aber sehr solidarisch agierende Partei. Meine Aufgabe hier an der Basis macht mir sehr viel Spaß. Die Rückmeldungen sind für meine Arbeit im Bundestag sehr wichtig.“
16.06.2010 in Jusos von SPD UB Düren
Jusos Weltweit Teil II
Kai Rövenich
Ende August wird Kai Rövenich einen Freiwilligen Friedensdienst in den USA beginnen. Für ein Jahr wird er in einem sozialen Brennpunkt in St.Louis, Missouri freiwillig Menschen zur Seite stehen, die auf Hilfe angewiesen sind. Er wird in einem Nachbarschaftszentrum Kinder in der Hausaufgabenbetreuung unterstützen, sie in der Freizeit begleiten, mit ihnen spielen und lachen- sie als Menschen ernst nehmen und ihnen helfen, ihr Leben ohne Drogen und gewalt zu leben.
Kai unternimmt mit seiner Entscheidung für den Dienst in den USA auch einen mutigen Schritt, um mit persönlichem Einsatz zur Völkerverständigung beizutragen. Er wird soziale Kompetenzen erlangen, die heute in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gefragt sind. Der Einsatz soll auch helfen, fremde Kulturen besser zu verstehen und Menschen anderer Kulturen mit Respekt und Toleranz zu begegnen. In Zeiten zunehmender internationaler Zusammenarbeit und immer größerer kultureller Vielfalt im eigenen Land ist dies von großem Wert.
Kai braucht dabei Unterstützung, da bisher nur ein Teil der Kosten für seinen Einsatz gedeckt sind. Wer Fragen hat oder Kai helfen möchte, kann ihn unter k.roevenich(at)googlemail.com erreichen.
16.06.2010 in Landespolitik von SPD UB Düren
Aus den Aachener Nachrichten vom 16. Juni 2010
Die CDU wirft der SPD eine „Verweigerungshaltung“ vor, weil sie keine große Koalition schließen, sondern im NRW-Landtag in die Opposition gehen will. Ziehen Sie sich diesen Schuh an?
Nietan: Die SPD geht nicht in die Opposition. Wir werden aus dem Parlament heraus versuchen, dem Wählerwillen nach einem Politikwechsel Nachdruck zu verleihen. Das wird kein Opponieren, sondern ein Gestalten sein.
Eine große Koalition schließen Sie auch für den Fall aus, dass die CDU der SPD weitere Zugeständnisse machen sollte?
Nietan: In der Politik ist es immer falsch, Dinge grundsätzlich auszuschließen. Ich kann mir aber nach all dem, was ich mit der CDU in den Sondierungsgesprächen erlebt habe, nicht vorstellen, dass die Christdemokraten wirklich bereit sind, über ihren politischen Schatten zu springen und mit uns einen inhaltlichen und personellen Neuanfang zu wagen.
Personeller Neuanfang heißt: Keine Koalition mit einem Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers?
Nietan: Ja, das auch.
Warum bilden SPD und Grüne nicht sofort gemeinsam eine Minderheitsregierung, so, wie es die Grünen wollen?
Nietan: Die Bürger vertrauen Hannelore Kraft, weil sie merken, dass für sie Inhalte das Wichtigste sind. Wir haben ernsthaft versucht, eine stabile Koalition auf die Beine zu stellen, die eine Mehrheit im Landtag hinter sich weiß. Das ist leider gescheitert. Jetzt sofort eine Minderheitsregierung zu bilden, könnte den Eindruck vermitteln, wir hätten nur zum Schein verhandelt. Aber es könnte sich eine Situation ergeben, in der eine Minderheitsregierung notwendig wird, um mit aller Macht den Politikwechsel herbeizuführen.
15.06.2010 in Allgemein von SPD UB Düren
Dürener Nachwuchspolitiker überzeugt im Bundestag
Das Planspiel Jugend und Parlament bot 312 Jugendlichen aus ganz Deutschland die Chance, für vier Tage Bundestagsabgeordnete im Parlament zu „vertreten“. Der 19-Jährige Christopher Forst aus Kreuzau-Drove durfte an Stelle des Dürener SPD-Abgeordneten Dietmar Nietan über vier fiktive Gesetzesentwürfe mit debattieren und beschließen. Gemeinsam mit Anna Zentis aus Nideggen (Grüne Jugend) und Kevin Steffens aus Düren (Junge Union) war der Juso-Kreisvorsitzende Teil der Dürener Delegation.
Ansatz des Spiels ist es, die Jugendlichen nicht zwangsweise ihre eigene politische Meinung vertreten zu lassen. Stattdessen werden die Teilnehmer per Losverfahren auf 5 (an die Wirklichkeit angelehnte) politische Fraktionen verteilt – CVP, APD, LRP, ÖSP und PSG. Vor Spielbeginn war es dem Christopher Forst, der sich den fiktiven Spielnamen Alexej Schuhman gegeben hatte, nach eigenem Bekunden egal, welche politische Meinung es zu vertreten galt, da das Wichtige das Verständnis der demokratischen Abläufe sein sollte. Dennoch war die Erleichterung zu spüren, als die APD als politische Heimat für Alexej Schuhman – einen 65-Jährigen Lehrer aus Emden in seiner sechsten Legislaturperiode – zugelost wurde. „Hätte ich einen LRP-Abgeordneten vertreten müssen, wäre sicher aufgefallen, dass ich keine Krawatte mit hatte“, äußerte sich Christopher Forst nach Bekanntgabe der neuen Rolle.





