20.01.2008 in Kommunalpolitik von SPD UB Düren
Die 25%-Hürde locker genommen
Hermann Heuser mit überzeugendem Ergebnis zum Bürgermeister von Niederzier gewählt.
Niederzier hat einen neuen Bürgermeister. Glücklich und gelöst präsentierte sich Hermann Heuser (SPD) am Samstagabend in der Rentei in Niederzier. 95% der abgegebenen Stimmen entfielen auf den einzige Kandidaten, der auch von der CDU nominiert worden war. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 44%.
Vor 36 Jahren hat Heuser seine Ausbildung in der Verwaltung in Niederzier begonnen. Nun geht er jeden morgen als erster Mann der Gemeinde in das Rathaus. Excellenter Verwaltungsfachmann und Kommunalpolitiker mit sozialem Engagement sind wohl treffende Beschreibungen für den bescheiden gebliebenen Familienvater. Niederzier steht gut da im Kreis der Gemeinden, aber es wird auch viele Veränderungen in den nächsten Jahren geben. Hermann Heuser hat nun das Steuer in der Hand. Die Niederzierer sind sich sicher: er wird sein Schiff auf gutem Kurs halten.
Zu den Gratulanten gehörten neben seiner Familie auch die Angehörigen seines verstorbenen Vorgängers Nimmerrichter. Ihnen galt Hermann Heusers besonderer Dank in seinen ersten Worten als Bürgermeister. Liesel Koschorreck MdL und SPD-UB-Vorsitzender Dietmar Nietan schlossen sich den Glückwünschen der Anwesenden an.
18.01.2008 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Menschen nicht dem noch größeren Profit opfern
Nokia in Bochum, Rapak in Düren
Kreis Düren. Scharf kritisierte der Kreisvorstand der SPD in seiner gestrigen Sitzung das Verhalten des Nokia-Konzerns. Trotz einer profitablen Produktion will er das Bochumer Werk schließen. Betroffen sind über 3000 Beschäftigte und viele Zulieferer.
„Menschen sind nur noch Manövriermasse; Qualifikation, Einsatz und Können zählen anscheinend nicht mehr. Dies ist eine fatale Botschaft, die hier auch gerade der jüngeren Generation vermittelt wird,“
schildert Dietmar Nietan, Vorsitzender der SPD im Kreis Düren den Unmut der Genossen. „Subventionen, die eigentlich Investitionen in neue Techniken, Verfahren und dadurch entstehende neue Arbeitsplätze fördern sollen, werden kurzfristig abgezockt. Anschließend werden die Arbeitsplätze verlagert.“ Die SPD im Kreis Düren ruft dazu auf, sich der Kampagne gegen die Schließung des Werkes anzuschließen: Unterschriftsammlung und Protestaktion
Wir hoffen, dass der Protest nicht nur bei Nokia zum Einlenken führt, sondern auch anderen Unternehmen zum Überdenken ihrer Strategien veranlasst,“ so Nietan weiter.
Liesel Koschorreck MdL, SPD-Landtagsabgeordnete weist auch auf aktuelle Entwicklungen im Kreis Düren hin: „Uns schrecken nicht nur die Zahlen aus Bochum. Eher im Verborgenen haben wir das gleiche Problem vor unserer Haustür. Der Kunststoffverpackungshersteller RAPAK schließt sein hochprofitables und modernes Werk im Großen Tal in Düren, um anderswo noch ein wenig mehr Rendite einstreichen zu können. Betroffen sind 100 Beschäftigte, teils direkt, teils als Leiharbeiter.
16.01.2008 in Soziales von SPD UB Düren
SPD sieht sich in ihrem Engagement gegen Kinderarmut bestätigt
Gemeinsame Ursachenbekämpfung statt Populismus
Kreis Düren.
Auf Initiative der SPD hat der Kreis ein umfassendes Programm zur Be-kämpfung der Kinderarmut beschlossen. Nun hat auch auf Bundesebene die Kommission „Kinderarmut bekämpfen“ des SPD-Bundesvorstandes einen ähnlichen Forderungskata-log vorgelegt, um jedem Kind gleiche Lebenschancen zu ermöglichen. Die örtliche SPD sieht sich damit in ihrem Engagement bestätigt.
"Wir als SPD im Kreis Düren sind froh über diese Prioritätensetzung der SPD auf Bun-desebene“, erklärt die Vorsitzende des Kreis Gesundheits- und Sozialausschuss, Liesel Koschorreck, MdL. Und sie ergänzt: "Wir haben im Kreistag ein umfassendes Konzept vorgeschlagen, weil es uns nicht nur die materielle Armut, sondern auch um Teilhabe am wirtschaftlichen und sozialen Leben geht." Einkommensarmut von Familien beeinträchti-ge diese Lebens- und Teilhabechancen von Kindern enorm. Weitere Aspekte seien höhe-re gesundheitliche Risiken und Bildungsarmut.
15.01.2008 in Kreistagsfraktion von SPD UB Düren
„Aufwind oder laues Lüftchen“
Wasserstandsmeldung aus dem Freizeitbad Kreuzau
Kreis Düren.- „Wahrscheinlich erhalten wir jetzt regelmäßig Wasserstandmeldungen aus dem Freizeitbad in Kreuzau“, vermutet SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Jens Bröker, nach jüngsten Meldungen über gestiegene Besucherzahlen in den beiden letzten Monaten des vergangenen Jahres.
21.12.2007 in Europa von SPD UB Düren
Europa rückt näher zusammen
Die letzten Reste des Eisernen Vorhangs fallen, sagen sozialdemokratische Spitzenpolitiker
"Mit der Erweiterung der Schengen-Zone um neun neue Mitgliedstaaten ist das letzte Stück des Eisernen Vorhangs gefallen", sagt Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokraten im Europaparlament (PSE), zur aktuellen Debatte über die Erweiterung des Schengen-Raums.
Bürger aus neun Mitgliedstaaten, die 2004 der EU beitraten, können sich ab dem 21. Dezember frei innerhalb der EU bewegen – mit Ausnahme von Zypern, Bulgarien und Rumänien.
"Die Freizügigkeit der Menschen ohne Passkontrollen ist eine der wichtigsten Freiheiten in der Union", sagte Jan Marinus Wiersma, einer der stellvertretenden PSE-Vorsitzenden. "Wichtig ist auch, dass die Erweiterung der Schengen-Zone nicht unsere Sicherheit mindert."
17.12.2007 in Bundespolitik von SPD UB Düren
Einsatz von Großmann und Nietan hat sich gelohnt!
Baubeginn Ortsumgehung Gey in 2008
Kreis Düren. Als ein wichtiges Signal für den Ausbau der Infrastruktur in der Eifel bezeichnet der SPD Kreisvorsitzende Dietmar Nietan die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums, die entsprechenden Mittel für einen Baubeginn der Ortsumgehung Gey (B 399) im Jahre 2008 bereitzustellen.
04.12.2007 in Soziales von SPD UB Düren
Schick angezogen für kleines Geld
Aus den "Jülicher Nachrichten" vom 4. Dezember 2007
Das Kleiderlädchen besteht seit 30 Jahren. Rund 140 000 Euro an Spenden verteilt.
Die Dienste der Initiative des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen werden weiter rege in Anspruch genommen.
Jülich. Warm und auch schick anziehen können sich seit 30 Jahren die Kunden des Jülicher Kleiderlädchens. Die Initiative des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen feierte ihren runden Geburtstag mit einem kleinen Fest nebst Modenschau im AWO-Heim. Giny Marquardt ließ die Jahre seit 1977 kurz Revue passieren. Zunächst war das Kleiderlädchen an der Wilhelmstraße untergebracht, bevor es 1992 in die komfortableren Räume des SPD-Bürgerbüros an der Turmstraße umzog.
Gemeinnützig
Von Anfang an war die Idee des Kleiderlädchens ein Erfolg. Die Leute brachten gut erhaltene Kleidungsstücke, andere kauften sie für kleines Geld. Wie bei der Modenschau deutlich wurde, ist es beim Kleiderlädchen auch heute noch möglich, ein komplettes, modernes Outfit für unter 10 Euro (!) einzukaufen. Mit den ersten Überschüssen finanzierten die Damen des Kleiderlädchens Deutschunterricht für Gastarbeiterkinder.





