02.03.2009 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren
Richtig kündigen mit der GWS
(aus der "Dürenzer Zeitung" vom 28. Februar 2009)
von Christoph Lammertz
Die Krise schlägt auf den Arbeitsmarkt durch. Nur die derzeit von den Unternehmen intensiv genutzte Kurzarbeit verhindert vorerst noch dramatischere Zahlen. Jeder, der sich mit Wirtschaftsförderung beschäftigt, sollte in den kommenden Wochen und Monaten alle Kraft in das eine Ziel investieren: Arbeitsplätze erhalten!
Bei der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren, der GWS, befasst man sich diesen Tagen auch mit dem Thema Arbeitsplatzverlust. Im Rahmen eines Seminars. „Die arbeitgeberseitige Kündigung des Arbeitsverhältnisses“, lautet der Titel einer Vortragsveranstaltung, zu der die GWS als Mitveranstalter am 11. März ins Kreishaus einlädt.
Die Informationen eines Fachanwalts für Arbeitsrecht sollen Unternehmer in die Lage versetzen, „grundlegende Fehler bei einer eventuell notwendigen Kündigung zu vermeiden“. Wäre ein Arbeitgeberverband der Gastgeber des Seminars, dann gäbe es daran nichts auszusetzen.
Dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises in diesen Zeiten ein solches Angebot macht, werden viele, die um ihren Arbeitsplatz bangen, aber als pietätlos empfinden. Oder geht es der GWS in erster Linie darum, selber „richtiges Kündigen“ zu lernen? Im Fall eines früheren Geschäftsführers haben ihr Richter jedenfalls bescheinigt, dass sie Nachhilfe nötig hätte. . .
27.02.2009 in Veranstaltungen von SPD UB Düren
Reichlich Fisch und eine Portion Bröker
Pressemitteilung Jülicher Nachrichten vom 27.02.2009
Politischer Aschermittwoch bei der SPD Linnich
Gereonsweiler. Die Biergläser mögen nicht so groß sein wie in Bayern, wo der politische Aschermittwoch offenbar erfunden worden ist, und der Tonfall nicht so derb bis krachledern wie bei den Südlichtern, doch mit rund 20 Jahren weist auch das Fischessen des SPD-Ortsvereins Linnich am Aschermittwoch eine respektable Tradition auf. Und Politik wird dort auch serviert. Inzwischen isst auch der SPD-Unterbezirk Düren mit, der im zweijährigen Turnus bei den Genossen in Kreuzau und Linnich zu Gast ist.
Linnichs SPD-Vormann Hans-Friedrich Oetjen war dennoch erstaunt über die große Zahl der Genossen aus den Ortsvereinen Düren, Aldenhoven, Jülich und Hürtgenwald, die in die Gaststätte Pfingsten nach Gereonsweiler gekommen waren, um sich an kalten und warmen Fischspezialitäten gütlich zu tun. Zuvor hörten sie jedoch Hauptredner Jens Bröker zu, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion und Landratskandidat der Sozialdemokraten für die Kommunalwahl im Sommer oder Herbst.
26.02.2009 in Landespolitik von SPD UB Düren
Massive rechtliche Bedenken gegen Kommunalwahltermin am 30. August
Gegen den jetzt von der Landesregierung vorgesehen Wahltermin am 30. August 2009 gibt es massive rechtliche Bedenken. „Die Regierung Rüttgers provoziert weitere juristische Verfahren in Zusammenhang mit der Kommunalwahl. Klagen und Wahlanfechtungen von Bürgern, Kandidaten, Parteien, Städten und Gemeinden sind vorprogrammiert“, erklärte Liesel Koschorreck, SPD-Landtagsabgeordnete.
Das neue NRW-Kommunalwahlrecht sehe genau wie das alte nur eine sehr kurze Frist (vier Wochen bzw. ein Monat) zwischen Wahl und Amtsantritt vor, machte Koschorreck deutlich. Nur für 2009 habe Schwarz-Gelb eine abweichende Frist von mehr als vier Monaten durchsetzen wollen, weil um jeden Preis eine Zusammenlegung mit der Bundestagswahl verhindert werden sollte. Koschorreck: "Diesen Verfassungsbruch hat das oberste Gericht des Landes mit dem vernichtenden Urteil gekippt, CDU und FDP hätten gegen das Demokratieprinzip in der Landesverfassung verstoßen.
18.02.2009 in Kreistagsfraktion von SPD UB Düren
Nach dem Urteil aus Münster fordert Jens Bröker:
Kreis Düren. „Die Trickserei muss ein Ende haben“, fordert der SPD Kreistagsfraktionsvorsitzende Jens Bröker, „die Kommunalwahlen müssen nun zwingend mit der Bundestagswahl zusammengelegt werden.“
Alles andere sei weder verfassungsrechtlich noch organisatorisch geschweige finanziell, gegenüber dem Bürger zu vertreten.
So gebiete es die Achtung vor dem Verfassungsgerichtshof, dass der Wahltermin nicht erneut aus parteitaktischen Gründen festgelegt, sondern jetzt das Ziel einer hohen Wahlbeteiligung verfolgt werde. Die Bürgerinnen und Bürger dürften nicht erneut zum Spielball parteipolitischer Interessen gemacht werden. Zudem könnten die Kommunen keinen weiteren Wahltermin schultern, wenn in kürzester Zeit zwei Wahlen an verschiedenen Sonntagen durchgeführt werden müssten. „Alleine die ehrenamtlichen Wahlhelfer zu finden, wird immer schwieriger“, weiß Bröker als Fraktionsvorsitzender von der SPD-Kreistagsfraktion aus der Praxis. Zuletzt sei ein zusätzlicher Wahltermin reine Geldverschwendung. Die Landesregierung habe selbst auf die hohen Kosten von über 40 Mio. Euro hingewiesen.
17.02.2009 in Ortsverein von SPD UB Düren
Mannschaft für die Kommunalwahl steht.
Am 05.02.2009 fand in der Gaststätte Müller in Frenz eine Mitgliederversammlung
des SPD Ortsvereins Inden statt.
Auf der Tagesordnung stand schwerpunktmäßig die Wahl der Kandidaten für die anstehende Kommunalwahl.
Als Versammlungsleiter wurde Jens Bröker, Landratskandidat der Kreis SPD, gewählt.
16.02.2009 in Kommunalpolitik von SPD UB Düren
Die SPD setzt auf Hans-Uwe Endrigkeit
Pressemitteilung Dürener Zeitung am 14.02.09
Langerweher Sozialdemokraten wählen 45-Jährigen aus Obergeich zum Bürgermeisterkandidaten. Verwaltungsfachmann: „Wir haben eine Chance.“
Langerwehe. Die Sozialdemokraten der Töpfergemeinde setzen auf Hans-Uwe Endrigkeit. Der 45-Jährige aus dem Ortsteil Obergeich soll als Bürgermeister nach 15-jähriger CDU-Herrschaft das Rathaus für die SPD zurück erobern. Einstimmig haben die Mitglieder Endrigkeit zum Bürgermeisterkandidaten der SPD gewählt. Ortsvereinsvorsitzender Rolf Kurth hatte den Kandidaten als ebenfalls einstimmige Vorstandsempfehlung vorgestellt.
12.02.2009 in Allgemein von SPD UB Düren
Kreis Düren beim Karneval einig
Landtag würdigt karnevalistisches Brauchtum
Unter den Augen der Narrenherrscher aus Kreuzau und Düren und der Spitze des Dürener Regionalverbandes beschloss der Landtag auf Antrag von CDU, SPD und FDP am Mittwochabend in Düsseldorf, das ehrenamtliche Engagement im Karneval besonders zu ehren. Hierfür hatten sich die beiden Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck MdL (SPD) und Rolf Seel MdL (CDU) über die Parteigrenzen hinweg eingesetzt. Die Nachricht wurde von anwesenden Karnevalisten aus dem Kreis Düren, die am Närrischen Empfang im Landtag teilnahmen, mit großer Zufriedenheit aufgenommen.
Besonders gewürdigt wird, dass die Vereine maßgeblich zum guten Ruf des Landes beitragen. Der Karneval habe ein hohes integratives Potenzial, durch das Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer religiösen Überzeugung, ihrem Alter und Geschlecht in friedlicher Weise zusammen gebracht werden.





