29.01.2010 in Bundespolitik von SPD UB Düren
Nietan macht auf Workshop des Bundestages aufmerksam
Workshop für junge Journalisten im Bundestag
Der Deutsche Bundestag lädt gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland bereits zum siebten Mal 40 junge Journalistinnen und Journalisten zwischen 16 und 20 Jahren vom 14. bis 19. März 2010 zu einem Workshop nach Berlin ein.
Eine Woche lang werden die Jugendlichen hinter die Kulissen der Berliner Mediendemokratie blicken. Sie hospitieren in Redaktionen, begleiten Hauptstadtkorrespondenten, diskutieren mit Abgeordneten aller Fraktionen und besuchen Plenarsitzungen im Deutschen Bundestag.
"Generation Global – Einheit. Nachhaltigkeit. Krise.“ – das ist der diesjährige Titel der Veranstaltung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden sich mit politischen und gesellschaftlichen Ereignissen ihrer Generation auseinandersetzen und die Themen aus ihrer Perspektive hinterfragen.
Bewerben können sich interessierte Jugendliche im Alter zwischen 16 und 20 Jahren mit einem Artikel oder einem Video-/Audiobeitrag zu einem Thema, das auf der Homepage http://bundestag.jugendpresse.de näher erläutert ist. Bei Bedarf können Sie sich auch gern an den Abgeordneten Dietmar Nietan wenden. Bewerbungsschluss ist der 14. Februar 2010.
29.01.2010 in Landespolitik von SPD UB Düren
Frauen in Not nicht im Stich lassen
Da ist nicht nur der Schmerz, der physische und der psychische. Da sind auch bürokratische Hürden zu überwinden, wenn von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit ihren Kindern dauerhaft Schutz vor ihren gewalttätigen Partnern finden wollen. Einfühlsame Hilfe bieten dann die Mitarbeiterinnen des Dürener Frauenhauses und der Frauenberatungsstelle.
Wie diese Hilfestellung konkret aussehen kann, hat sich jetzt die SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck bei einem Besuch vor Ort erklären lassen.
In einem ausführlichen Gespräch diskutierten Anne Pentzlin und Elke Mertens vom Vorstand des Vereins, sowie Sonja Waltl und Ute Assmacher-Becker als sozialpädagogische Mitarbeiterinnen von „Frauen helfen Frauen e.V.“ aktuelle Probleme und Fragen.
Besonders problematisch sei die Situation von Frauen mit Wohnsitzauflagen wie bei Asylsuchenenden.
„Obwohl sie akut gefährdet sind, müssen sie zurück in das unmittelbare Umfeld des Gewalttäters. Es ist zwar zulässig in einem, vom Wohnort des Täters weit entfernten, Frauenhaus Zuflucht zu erhalten, jedoch müssen die Frauen mit ihren Kindern zurück in den Wohnraum, der auch Aufenthaltsort des Täters ist, sobald sie das Frauenhaus wieder verlassen.“ beschreibt Ute Assmacher-Becker einen aktuellen Fall aus ihrer Arbeit. Hier helfe nur eine gesetzliche Änderung, die Ausnahmetatbestände zulasse.
28.01.2010 in Verkehr von SPD UB Düren
Nietan wendet sich an Bundesverkehrsminister
Nietan setzt sich für Ausbau der Schiene im Kreis Düren ein
Mitte Juni 2009 wurde die erste Euregiobahn-Neubaustrecke in Betrieb genommen. Diese verläuft von Eschweiler-Weisweiler bis nach Langerwehe. Neben der bisherigen zweigleisigen Strecke wurde ein 3. Gleis errichtet. „Als nächsten Ausbauschritt halte ich die Fortführung des 3. Gleises von Langerwehe bis nach Düren für notwendig. Damit würden sich für die Stadt Düren und den Kreis weitere Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, ist sich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan (SPD) sicher.
Über den Stand der Planungen und den Möglichkeiten, die ein 3. Gleis bietet, hat sich der Abgeordnete Nietan in Gesprächen mit dem Geschäftsführer der Aachener Verkehrsverbundes, Hans-Joachim Sistenich, dem Geschäftsführer der Rurtalbahn, Hans-Peter Nießen und dem stellv. Vorsitzenden der Dürener Kreisbahn, Uli Titz, erkundigt.
28.01.2010 in Landespolitik von SPD UB Düren
Dem Rechtsextremismus die Stirn bieten
Liesel Koschorreck (SPD) stellt Anfrage im Landtag wegen des geplanten NPD-Zentrums in Merken
Düren. „Nicht mit uns“, zeigt sich Liesel Koschorreck (SPD) empört über die Absichten der NPD, eine Gaststätte im Dürener Ortsteil Merken zu kaufen und dort ein „Nationales Zentrum Rheinland“ zu etablieren. Wer die engagierte Sozialdemokratin kennt, der weiß, dass sie es nicht bei bloßen Worten belassen wird.
So hat die Landtagsabgeordnete auch prompt eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Darin fordert sie Aufklärung über Immobilienbesitze und geplante Ankäufe der NPD und anderer rechtsextremer Gruppierungen in NRW.
„Welche Empfehlungen und Hilfestellungen kann die Landesregierung den betroffenen Kommunen geben“, will Frau Koschorreck wissen. Und ganz konkret: „ Was tut die Landesregierung, um die Ausbreitung rechtsextremen Gedankenguts und rechtsextremer Organisationen und Parteien im Kreis Düren und in der Region Aachen einzudämmen?“
26.01.2010 in Kreistagsfraktion von SPD UB Düren
Krankenhaus Jülich: Landrat und Kreistagsfraktionen fordern von der ctw verbindliche Zusagen
Kreis Düren. Die PR-Offensive, mit der die Caritas Trägergesellschaft West (ctw) die Trägerschaft des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich für sich zu gewinnen versucht, nehmen der Landrat und die Kreistagsfraktionen mit Kopfschütteln zur Kenntnis.
Vor der Presse erklärten Landrat Wolfgang Spelthahn und die Vorsitzenden der im Kreistag vertretenen Fraktionen - Karl Schavier (CDU), Josef Johann Schmitz in Stellvertretung für Jens Bröker (SPD), Gudrun Zentis (Grüne), Rudi Frischmuth (FDP), Heinz Schaaf (UWG) und Valentin Veithen (LINKE) - übereinstimmend, dass sie die ctw grundsätzlich für geeignet halten, das Jülicher Krankenhaus wirtschaftlich erfolgreich zu führen.
Der Kreistag könne der ctw die Verantwortung für das Hospital jedoch nur übertragen, wenn diese zuvor endlich ihre lange angemahnten Hausaufgaben abliefere.
22.01.2010 in Landespolitik von SPD UB Düren
Doppelter Wahlbetrug von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers
Schon vor der Landtagswahl im Mai 2005 hatte Jürgen Rüttgers den Eltern kleinere Klassen versprochen. Kaum gewählt, galt fortan das Motto 'Versprochen - gebrochen'. Im Plenum vom gestrigen Tage versucht er zum zweiten Mal, die Menschen hinters Licht zu führen. Er erweckt den Eindruck, dass es an allen Schulformen kleinere Klassen geben wird. "Doch, sieht man genauer hin, wird der doppelte Wahlbetrug deutlich", zeigt sich Liesel Koschorreck betroffen über die Regierungserklärung vom 21.01.2010.
Dort erklärte der Ministerpräsident u.a.:
„Wir wollen maximale Klassengrößen von 25 Schülern in Grund- und Hauptschulen und 28 Schülern in Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien erreichen. Das ist zu schaffen, wenn wir den demografischen Wandel nutzen. Wir sind optimistisch, dass wir dieses Ziel bei den Eingangsklassen der Grund- und Hauptschulen bis 2015 erreichen können – denn gerade in den Grund- und Hauptschulen sind kleine Klassen besonders wichtig.“
21.01.2010 in Bundespolitik von SPD UB Düren
Kein Grußwort von der Bundeskanzlerin für die Rurkreisschule
„Gerne hätte ich den Schülerinnen und Schülern der Rurkreisschule ihren Wunsch nach einem Grußwort der Bundeskanzlerin erfüllt. Leider hat das Bundeskanzleramt diesen Wunsch nicht entsprochen“, zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan (SPD) enttäuscht über die Antwort aus dem Kanzleramt.
Nietan hatte die Rurkreisschule in Düren besucht. Die Schule in Düren-Birkesdorf befindet sich auf dem Gelände des St.-Marien-Krankenhauses. Hier werden Kinder und Jugendliche aller Schulformen und Schulstufen unterrichtet, die wegen einer langfristigen oder chronischen Erkrankung vorübergehend ihre Heimatschule nicht besuchen können. „Im Gespräch mit den Schülerinnen und Schüler hatten diesen den Wunsch geäußert, eine Grußbotschaft von Bundeskanzlerin Merkel zu bekommen. Darauf habe ich die Bundeskanzlerin angeschrieben und um eine Grußbotschaft für die Schule gebeten. Leider hat das Bundeskanzleramt eine Grußbotschaft der Bundeskanzlerin abgelehnt“, zeigt sich Sozialdemokrat Nietan enttäuscht.
„Wenigstens hat das Bundeskanzleramt aber eine Grußbotschaft der Bundesbildungsministerin für die Schülerinnen und Schüler in Aussicht gestellt. Ich hoffe, dass die Schülerinnen und Schüler sich darüber auch freuen werden“, so Nietan.





