SPD Distrikt Ellen

Nietan tauscht sich mit Sozialwerk Dürener Christen und Low-Tec aus

Arbeit und Wirtschaft


Bild (v.l.n.r.): Ulf Opländer (li.), Peter Brendel (3.v.l.), Günter Kirschbaum (4.v.l. hinter Brendel), Dietmar Nietan M

„Innovationsprogramm Rheinisches Revier ist Chance für die Beschäftigten in unserer Region“

„Wenn wir im rheinischen Braunkohlerevier neue Arbeitsplätze schaffen wollen, kommt der Qualifizierung von Arbeitnehmern eine immer größere Bedeutung zu. Das von der neuen Landesregierung vorgesehene „Innovationsprogramm Rheinisches Revier“ bietet hierfür die Chance“,

unterstrich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan (SPD) während eines Gesprächs mit Vertretern der beiden Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften „Low-Tec“ und „Sozialwerk Dürener Christen“ (SDC) in Düren.

An dem Gespräch mit Nietan beteiligten sich Günter Kirschbaum ( Geschäftsführer des Sozialwerk Dürener Christen), Peter Brendel (Geschäftsführer von Low-Tec), Ulf Opländer (Vorsitzender Aufsichtsrat Low-Tec), Prof. Dr. Kurt Schroeder (Vorsitzender des SDC) und weitere Mitarbeiter der beiden Bildungsträgern. Es fand ein umfangreicher Austausch über die Erwartungen und Probleme der Bildungsträger an die Politik mit dem Sozialdemokraten Nietan statt. Der Abgeordnete informierte die Vertreter über die aktuellen Vorhaben der neuen Landesregierung im Bereich Bildung und Qualifizierung.

In ihren Erwartungen an die neue Landesregierung betonten die beiden Bildungsträger, dass sie auf Kontinuität in den Qualifizierungsprogrammen für Jugendliche hoffen, damit die erst vor kurzem aufgelegten Programme auch wirken könnten. Eine Änderung forderten sie von der neuen Landesregierung bei den Ausschreibungsmodalitäten für Qualifizierungsmaßnahmen.

Da diese sehr personalintensiv seien, sollte bereits in der Ausschreibung deutlich gemacht werden, dass eine Bezahlung nach Tarif erwartet wird, um Lohndumping zu vermeiden. Auch wurde kritisiert, dass es kein einheitliches Berufsbild für den Bereich Altenpflege gebe und die Bildungsträger oft vor bürokratische Problemen stünden, Menschen in der Altenpflege auszubilden, obwohl Menschen mit dieser Qualifizierung gesucht werden. Der Abgeordnete Nietan sagte zu, die Anregungen und Probleme weiterzuleiten. Die von der rot-grünen Landesregierung zugesagten Einführung eines Tariftreuegesetzes werde auch bei Ausschreibungen für Qualifizierungsmaßnahmen gelten, wusste Nietan zu berichten.

Darüber hinaus warb Nietan bei Low-Tec und dem Sozialwerk Dürener Christen sich aktiv bei der Ausgestaltung des von der Landesregierung angekündigten „Innovationsprogramms Rheinisches Revier“ zu beteiligen:

„Die Vorschläge für ein solches Programm darf man nicht der Ministerialbürokratie in Düsseldorf überlassen. Das Programm ist eine große Chance für die Region. Die Vorschläge müssen hier aus dem Rheinischen Revier kommen.“

Das Programm verfolge einen ganzheitlichen Ansatz, betonte Nietan. Es gehe um die Qualifizierung der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in, um die Schaffung einer Innovationsregion mit dem Schwerpunkt Klimaschutz und Energietechnik und die Verbesserung des Technologietransfers. Das Innovationsprogramm solle Perspektiven für die Beschäftigten im Rheinischen Braunkohlerevier schaffen: „Die politischen Akteure müssen mit den Vertretern der lokalen Wirtschaft, dem Arbeitsamt und den Beschäftigungsgesellschaften in einem Eckpunktepapier formulieren, wie sie die Zukunft unserer Region sehen“, schlägt Nietan als Vorgehensweise vor.

Dabei sollten Vorschläge erarbeitet werden, welche Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für die Beschäftigten in der Region sinnvoll seien, damit langfristig Arbeitsplätze im Bereich Energie und Klimaschutz erhalten bleiben. In einer solchen Konzeption könnte Low-Tec zum Beispiel auch sein Projekt „Energieboulevard“ als Beispiel für die Region einbringen. „Nutzen Sie die Chance und beteiligen Sie sich an diesem Prozess“, fordert Nietan die Gesprächsteilnehmer auf. Nietan selber werde als Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Mittelrhein die Planungen für das „Innovationsprogramm Rheinisches Revier“ begleiten und voranbringen.

 

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