28.11.2007 in Schule und Bildung von SPD UB Düren
Die beste Bildung für alle
Frühkindliche Bildung stärken
"Wir müssen mehr in frühkindliche Bildung investieren. Dort werden die Grundlagen für den späteren Schul- und Berufserfolg gelegt oder eben auch nicht," ist sich Dietmar Nietan, Vorsitzender der SPD im Kreis Düren mit den Teilnehmern der Veranstaltung "Die beste Bildung für alle" am vergangenen Montag in Vettweiß-Gladbach einig. "Was wir dort versäumen, lässt sich später nur schwer wieder gut machen." Die Stärkung der frühkindlichen Bildung ist eine der tragenden Säulen des SPD-Konzepts "Beste Bildung für alle".
Lehrer, Eltern, Erzieher und viele SPD-Mitglieder aus den umliegenden Gemeinden waren der Einladung der SPD Vettweiß und des SPD-Kreisverbandes zu einer Diskussion über die Vorstellungen der NRWSPD über die zukünftige Bildungspolitik gefolgt. Gebannt folgten sie den Ausführungen von Jochen Ott, Vorsitzender der Kölner SPD, Mitglied des NRW-Präsidiums und auch persönlich als Lehrer und Vater betroffen.
Jochen Ott machte deutlich, dass das Modell der Gemeinschaftsschule besonders den ländlichen Gemeinden eine Entwicklungsperspektive biete. "Nur so können bei drastisch zurückgehenden Schülerzahlen wohnortnahe Angebote aufrecht erhalten werden. Dies haben mittlerweile auch CDU-Kommunalpolitiker erkannt. Die ersten, die jetzt schon eine Gemeinschaftsschule einführen wollen, sind CDU-geführte Gemeinden."
"Die beste Bildung für alle", Nähere Infos zu den Konzepten der NRWSPD
Nähere Infos zu Jochen Ott, Vorsitzender KölnSPD
27.11.2007 in Familie und Jugend von SPD UB Düren
Gleiche Chancen für alle zum Schulstart
SPD fordert Starterpaket für Kinder aus bedürftigen Familien
In Jülich sammelten zum Schuljahresbeginn das Sozialamt, die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen und weitere Organisationen Geld für Schulbücher bedürftiger Familien. In Düren war das Freiwilligenzentrum federführend, damit Ranzen, Stifte und Hefte für Kinder aus Hartz IV-Familien angeschafft werden konnten.
"So dankbar ich für alle diese Initiativen bin, die Situation insgesamt ist beschämend für unser Land," beschreibt die Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck das Problem. In den neuen Regelsätzen sind keine ausreichenden Mittel für Schulbedarf eingerechnet. Auch werden besondere Bedarfe nicht mehr ausreichend berücksichtigt. "Daher fordere ich, dass bedürftige Familien zu Beginn eines Schuljahres ein Starterpaket von 150 Euro erhalten sollen. Arme Kinder werden sonst gleich zu Beginn ihrer Schullaufbahn stigmatisiert. Wir können nicht immer nur über Armut von Kindern lamentieren. Durch dieses Starterpaket kann immerhin ein akutes Problem konkret gelöst werden."
22.11.2007 in Schule und Bildung von SPD UB Düren
Schülerzahlen im Kreis Düren sinken dramatisch
SPD: Gemeinschaftsschule ist die richtige Antwort
Kreis Düren. Die Schülerzahlen werden im Kreis Düren bis zum Jahr 2016 um 18,93 Prozent sinken. Dies müsse Konsequenzen auf die Gestaltung der zukünftigen Schullandschaft in einem ländlichen Gebiet, wie dem Kreis Düren haben, fordert der Vorsitzende der SPD im Kreis Düren, Dietmar Nietan. Für die SPD sei die Gründung von Gemeinschaftsschulen die richtige Antwort auf die demographische Herausforderung.
Insgesamt werden im Jahre 2016 nur noch 27.500 Kinder und Jugendliche die Schulen im Kreisgebiet besuchen. „Das sind dann 6.407 Schülerinnen und Schüler weniger als noch im letzten Jahr";, berichtet der SPD-UB-Vorsitzende. Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik habe die aktuellen Zahlen in Düsseldorf veröffentlicht, demnach in ganz Nordrhein-Westfalen die Zahl der Schülerinnen bis 2016 durchschnittlich um 15,6 Prozent sinke. "Mit dem Rückgang um 18,93% befindet sich Düren je nach Sichtweise im oberen oder im unteren Drittel des Landes", so Nietan weiter.
"Die beste Bildung für alle" - Infos zur bildungspolitischen Diskussion der NRWSPD
22.11.2007 in Kommunalpolitik von SPD UB Düren
„Schlimme Nachrichten“
SPD fordert Zukunftskonzept und stellt die Frage nach der politischen Verantwortung
Kreis Düren.- „Das sind schlimme Nachrichten, die zur wirtschaftlichen Lage des Freizeitbads in Kreuzau jetzt öffentlich geworden sind“, kommentiert der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jens Bröker die aktuelle Berichterstattung über die Lage des Freizeitbads Kreuzau. Die SPD, so Bröker, habe ja bereits vor Jahren aus guten Gründen gegen die Grundsatzentscheidung für die millionenschweren Investitionen gestimmt und vor übertriebenen Hoffnungen gewarnt.
Die jetzt eingetretene Situation sei für die SPD kein Anlass sich selbstzufrieden bestätigt zu fühlen. „Das wäre zu einfach“, erklärt der Sozialdemokrat. Schließlich sei es das Geld der kreisdürener Bürgerinnen und Bürger, das in Kreuzau ausgegeben worden ist. An einem Millionengrab könne daher niemandem gelegen sein. Deshalb müssten jetzt endlich die tatsächlichen Potentiale des Freizeitbades in Kreuzau ermittelt und dann anschließend auch konsequent geeignete Maßnahmen ergriffen werden, mit denen diese Potentiale weitestgehend ausgeschöpft werden könnten, so Bröker.
21.11.2007 in Familie und Jugend von SPD UB Düren
SPD: Bedingungen für Tagesmütter nicht verschlechtern
Koschorreck und Nietan kritisieren Gesetzesvorhaben der Bundesregierung
Die SPD im Kreis Düren lehnt die derzeitigen Überlegungen des Bundesfinanzministeriums zur Streichung von Steuervorteilen für Tagesmütter ab. Dies erklärten die SPD Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck un der jugendpolitische Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Dietmar Nietan.
Auf Wunsch der Länderfinanzbehörden will Bundesfinanzminister Steinbrück eine Angleichung der steuerlichen Behandlung von privater Seite und vom Jugendamt bezahlten Tagesmüttern herbeiführen. Bisher sind vom Jugendamt finanzierte Betreuungskosten komplett steuerfrei. Die von den Eltern an die Tagesmutter bezahlten Beiträge müssen abzüglich einer Kostenpauschale pro Monat und Kind in Höhe von € 245,- versteuert werden. Als Ausgleich für die Einbeziehung auch der Jugendamtsbeiträge sollte die Kostenpauschale auf € 300,- erhöht werden.
21.11.2007 in Wahlkreis von SPD UB Düren
Förderung des ländlichen Raums verbessern
Liesel Koschorreck MdL und SPD Heimbach fordern Ausgleichsfonds
"Am Beispiel der kleinsten Stadt in NRW, Heimbach, lassen sich sehr gut die Probleme des ländlichen Raums darstellen. So sehr wir uns über den Nationalpark freuen: Die Ausweisung von Schutzgebieten führt dazu, dass in Heimbach keine neuen Gewerbeflächen mehr angelegt werden können. Die Investitionen für den Nationalparktourismus (Haus des Gastes, Nationalparktor, Wasser-Info-Zentrum etc.) belasten den Haushalt sehr, ohne dass entsprechende Einnahmen zu erzielen sind. Hier muss es einen Ausgleich geben," fordert Liesel Koschorreck MdL nach ausführlichen Beratungen mit Vertretern der SPD-Fraktion und des SPD-Ortsvereins in Heimbach.
21.11.2007 in Gesellschaft von SPD UB Düren
Liesel Koschorreck MdL (SPD): Aufklärungs-Initiative vor den Wahlen starten
Mit eigenen Initiativen gegen Rechts wollen die SPD-Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck (Düren), Ulla Meurer (Heinsberg)und Karl Schultheis (Aachen) verhindern, dass ausländerfeindliche Gruppierungen wie zum Beispiel „Pro NRW“ bei den kommenden Kommunal- und Landtagswahlen in die Parlamente einziehen. Ziel der Aktionen ist deshalb, die notwendige Anzahl von Unterstützer-Unterschriften für diese rechten Gruppen durch Aufklärung bereits im Vorfeld so zu drosseln, dass ein Antreten bei den Wahlen erst gar nicht möglich ist.





