
Jens Bröker, Vorsitzender der Kreistagsfraktion
Kreis Düren.- "Die Kletterregeln im Rurtal haben für uns nichts mit Ideologie zu tun, sondern müssen sich aus einer fundierten Abwägung ergeben", stellt der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Jens Bröker angesichts der jüngsten Debatte um das Klettern in der Eifel fest. Er halte nichts davon Fronten zwischen Naturschützern und Natursportlern aufzubauen und damit Konflikte zu verschärfen. Ebenso wenig hilfreich seien "opportunistische Verbeugungen" des Dürener Landrates und des NRW-Innenministers vor den Interessen der Kletterer, so Bröker weiter. Nur auf der Grundlage eines Dialogs in dem alle Beteiligten- auch die Naturschützer - berücksichtigt würden, könnte man möglicherweise zu neuen Regeln kommen. Dies gelte auch für das diskutierte Gutachten. "Kreis und Alpenverein- ohne den Naturschutz, da sind doch die Konflikte schon wieder vorprogrammiert", meint Bröker.





