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SPD Distrikt Ellen

Gute Chancen für Kommende

Kommunalpolitik


Raoul Pöhler, Bürgermeisterkandidat für Aldenhoven 2007

Besonders Alsdorf ist interessiert an der Einrichtung eines europäischen Jugendhilfswerks. SPD-Bürgermeisterkandidat Pöhler auf Tour

Wenn die Bürgerschaft den Aldenhovener Unternehmer, der zwei Senioreneinrichtungen in der Merzbachgemeinde und Jülich betreibt, als Bürgermeister haben will, verlagert er seinen Lebensmittelpunkt auch ganz in die ehemalige Steinkohlegemeinde.
Das verspricht er auf Nachfrage des Parteigenossen und ehemaligen Bürgermeisters Ulf Vit. Die Genossen in „Klee’s Stube“ hören es und sind froh. Denn so ist ein mögliches Argument des politischen Gegner vom Tisch. Pöhler bleibt im Ernstfall kein Auswärtiger und bekennt sich zu Aldenhoven.

Wird sich der Geschäftsmann auf sein Bürgermeisteramt voll und ganz konzentrieren können?
Bedenken ausgeräumt
Ja, sagt der fast 58-Jährige. Denn seine Mitarbeiterschaft ist entsprechend gewappnet, seine in Aldenhoven lebende und bestens ausgebildete Tochter steht bereit. Gegenargument zwei anderer ist vom Tisch.
Und was will der Mann bewegen? Antwort Pöhlers: Ich bin bereits dran! Sein Vorschlag, die verfallende Kommende in Siersdorf von problematischen, aber förderungswürdigen Jugendlichen unter Anleitung von ansonsten arbeitslosen erfahrenen Fachleuten zu einem europäischen Jugendhilfswerk herrichten zu lassen, hat auf Grund unserer Berichterstattung äußerst positive Reaktionen im Umfeld hervorgerufen, konkret aus Eschweiler, Linnich, Baesweiler und Alsdorf.
Besonders die benachbarte ehemalige Bergbaustadt Alsdorf ist an dem Projekt interessiert, weil sie wie Aldenhoven ähnliche Probleme mit Jugendlichen hat. Eine angemessene Jugendbetreuung fehlt, an der Qualifizierung hapert es, sagt Pöhler. Der „Verein für allgemeine und berufliche Weiterbildung“ (VabW) aus Alsdorf-Ofden, in dem laut Pöhler rund 70 Erwachsene etwa 550 junge Leute betreuten, hat Interesse an dem Kommende-Projekt gezeigt.
Der Sprecher der Erbengemeinschaft Heusch ist fasziniert von der Idee und tendiert dazu, das Vorhaben zu unterstützen, wenn die Finanzierung steht. Hintergrund: Der berühmteste Spross der Familie, Hermann Heusch, war von 1952 bis 1973 Oberbürgermeister der Stadt Aachen und vielfältig dem europäischen Gedanken verbunden. Unternehmer Pöhler hat einen Mitarbeiter darauf angesetzt, alle Fördermöglichkeiten zu prüfen.
Großes Lob zollt Pöhler dem Bürgermeister der Stadt Baesweiler. Der heißt Dr. Willi Linkens und ist CDU-Mann. Das ist für den Genossen Pöhler zweitrangig. Er erkennt die Leistung von Linkens an und was der aus Baesweiler gemacht hat. Da will Pöhler auch hin. Dabei hat er seine Wurzeln nicht vergessen. Als Kind in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, wie er bekennt, weiß er, dass ihm die Jugendbewegung der Falken und die Friedrich-Ebert-Stiftung Lebenserfahrung und Aufstieg ermöglichten. Das will er nun im reifen Alter der SPD „zurückzahlen“ – durch seine Arbeit für Aldenhoven und als Bürgermeisterkandidat. Im Folgenden einige seiner Kernaussagen:
Nassteststrecke Siersdorf: „Ich habe vom Landrat noch kein schlüssiges Konzept gehört, wieso die größten Reifenhersteller nach Aldenhoven kommen sollten. Ich bin für das Projekt, aber auch dafür, offen zu sagen, wenn es gescheitert ist. Dann können wir Neues anpacken.“
Sponsoring TTC Jülich „Indeland“: „Meine Recherchen haben ergeben, dass das vom Landrat mit keinem Gesellschafter abgestimmt ist. Diese einsame Entscheidung ist despektierlich und undemokratisch. Das darf man Spelthahn nicht durchgehen lassen. Als Bürgermeister würde ich diesen Alleingang nicht nur kritisieren, sondern auch torpedieren.“
Zustände auf Friedhöfen: „Ich werde mich persönlich und schnell darum kümmern. Ich kenne die Friedhöfe, weil ich leider viele der ehemaligen Bewohner meiner Senioren-Einrichtung dort beerdigen muss.“
Wirtschaftsstandort: „Ich will aus Aldenhoven einen hervorragenden Logistik-Standort machen und Hindernisse bei der Ansiedlung von Gewerbetreibenden abbauen.“
Neubaugebiete: „Aldenhoven droht zur Schlafstad(t)t zu degenerieren. Viele Aachener ziehen hierher, weil es günstiges Bauland gibt. Wir müssen mehr Kulturangebote schaffen und angemessene Schulbildung gewährleisten sowie weitere Neubaugebiete schaffen, aber nicht zu Lasten von Gewerbeflächen.“
Geld für Problemfälle: „Ich rege eine Gemeindelotterie an. Wir müssen Geld sammeln für Basisarbeit und für die Kinder. Bremen macht das seit Jahren vor.“

 

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