v.l. R. Combach,Inden; H. Kraft, Vors. der SPDLandtagsfraktion; AfA-Vors. P. Münstermann, Langerwehe; L. Koschorreck MdL Dürener AfA im Gespräch bei der Betriebs- und Personalrätekonferenz der NRWSPD
Unter dem Motto "Gute Arbeit für NRW" stand die Konferenz von Betriebs- und Personalräten aus dem Regierungsbezirk Köln, zu der die NRW SPD am vergangenen Wochenende nach Köln eingeladen hatte.
"Strom aus der Steckdose, Tabletten aus der Apotheke, und das Auto vom Händler- nein so einfach ist es nicht- sondern diese Waren werden von viele Kolleginnen und Kollegen produziert." Mit diesen Worten begann der stellvertretende Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion Rainer Schmelzer seine Ausführungen zur Bedeutung der industriellen Kernstruktur NRWs.
Mehr als 150 Gewerkschaftler und Betriebs- und Personalräte waren gekommen und diskutierten zum den Themen Mindestlohn, Altersarmut, Leiharbeit und Rente mit 67 und Altersteilzeit. Außerdem wurden Themen wie das Tariftreuegesetz und das Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) besprochen.
Die Teilnehmer waren sich einig, dass ein enger Schulterschluss erforderlich sei, um die sozialen Verhältnisse wieder ins Lot zu bringen.
Die Dürener AfA-Vertreter nutzen die Gelegenheit, um ihre Anliegen in Sachen Mindestlohn und Landespersonalvertretungsgesetz direkt mit der SPD-Landesvorsitzenden Hannelore Kraft zu besprechen. Peter Münstermann, Vorsitzender der AfA Düren, freute sich über die Unterstützung von der Landesspitze. "Bei Hannelore Kraft sind die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Ar-beitnehmern in guten Händen."
„Wir werden den Dialog mit den Gewerkschaften und den Betriebsräten auch im Kreis Düren fort-setzen“, kündigte Münstermann an. Geplant sei eine Veranstaltung mit dem Bundesvorsitzenden der AFA und SPD-Bundesvorstandsmitglied Ottmar Schreiner. "Dort können wir mit den Kollegin-nen und Kollegen unsere gemeinsamen, wieder neu gefundenen ideologischen Grundwerte ver-tiefen.“ so Münstermann weiter.
Liesel Koschorreck MdL zog ein positives Resümee der Veranstaltung: "Gewerkschaften und SPD arbeiten an den gleichen Themen und haben ähnliche Ziele. Die Chancen für durchgreifen-de soziale Verbesserungen steigen, wenn wir an einem Strang ziehen."