SPD Distrikt Ellen

04.05.2014 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

Engagement für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

 

Nicole Hartmann ist gerne Pionierin, aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr und erste Schulhausmeisterin zweier Grundschulen in Düren. „Ich liebe diesen Beruf, man ist mitten im Leben und bekommt viel mit was die Situation von Kindern und Familien angeht. Und ich kann meine technischen Talente voll ausleben.“ Diese Freude merkt man ihr auch in ihrer politischen Arbeit an. „Wenn mir etwas am Herzen liegt, dann kämpfe ich wie eine Löwin dafür.“

Wirklich am Herzen liegt der 45jährigen die Interessenvertretung für die „Kleinen Leute“; diejenigen, die durch ihre eigene Arbeit jeden Tag den Unterhalt für sich und ihre Familie erwirtschaften, ohne dass sie großen Einfluss auf die Rahmenbedingungen haben. Nicht zu vergessen seien auch diejenigen, die trotz großer Motivation keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt haben oder als Alleinerziehende große Hürden überwinden müssen. „Ich höre gerne zu und nutze meine Erfahrungen und Verbindungen, um so manches Problem zu lösen,“ erläutert Hartmann, die im Dürener Westen SPD-Kreistagskandidatin ist, ihren Politikstil. Ganz konkret möchte sie sich im Kreistag um eine bessere Verzahnung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik kümmern.

 

11.05.2012 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

„Politik muss verlässlich sein“

 
v.l.n.r.: Nietan, Koschorreck, Wilde

Nietan und Koschorreck erfahren von den Problemen der Solarbranche im Kreis Düren

 

25.04.2012 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

Arbeitsmarktmittel weiter regionalisieren

 
Landtagskandidaten Koschorreck und Münstermann, SPD-Generalsekretär Groschek und Mitarbeiter der Firma low-tec

Besuch von der Politik bekam die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft low-tec in Düren. Der Generalsekretär der NRW-SPD, Mike Groschek, informierte sich gemeinsam mit den SPD-Landtagskandidaten Liesel Koschorreck und Peter Münstermann sowie dem Bundestagsabgeordneten Dietmar Nietan über die Arbeit der Gesellschaft. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer Josef Macherey und anderen Mitarbeitern erfuhren die Sozialdemokraten, dass bei low-tec noch kein junger Mensch, der vorher als nicht ausbildungsfähig galt, durch die Gesellenprüfung gefallen sei.

 

11.11.2011 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

„Ein sehr wertvoller Rohstoff“

 

SPD besucht Tagebau Inden. Nietan plädiert für alternative Braunkohlenutzung

Kreis Düren/Inden. „Mit Braunkohle kann man wesentlich mehr machen, als sie nur verbrennen“, zeigte sich der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan (SPD) nach einem Besuch der SPD-Düren im Tagebau Inden überzeugt. Im Gespräch mit dem Tagebaudirektor Arthur Oster über die Zukunft der Braunkohle wurden die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten der Braunkohle angesprochen. „Braunkohle ist ein wertvoller Rohstoff. Er könnte zum Beispiel als Ersatz für erdölbasierte Produkte in der chemischen Industrie eingesetzt werden“, griff Peter Münstermann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD im Kreis Düren, einen Vorschlag auf.

Innovationsprogramm

Auch könne das bei der Verbrennung von Kohle anfallende klimaschädliche Kohlendioxid mit Hilfe des sogenannten CCS-Verfahrens abgeschieden werden und der chemischen Industrie zur Verfügung stehen, die Kohlendioxid für bestimmte Prozesse benötigt. „Wir müssen es im Rheinischen Revier schaffen, diese Möglichkeiten der Braunkohle auszuschöpfen. Bis dahin ist es noch ein gutes Stück weg. Die Landesregierung hat aber mit dem Innovationsprogramm Rheinisches Revier die Klammer geschaffen, solche Prozesse im Rheinischen Revier gemeinschaftlich zu organisieren“, warb der Bundestagabgeordnete Dietmar Nietan dafür, die Zukunft der Region zu gestalten.

 

27.10.2011 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

„CDU soll sich in Sachen Mindestlohn mal einig werden“

 

Nietan wundert sich über widersprechende Positionen der CDU in Düren

„Die CDU im Kreis Düren sollte sich jetzt mal einig werden“, fordert der Dürener SPD-Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan. „Die CDA, die Arbeitnehmervertretung innerhalb der CDU, hat sich vor wenigen Tagen in Düren für die Einführung von verbindlichen Lohnuntergrenzen ausgesprochen. Auch wenn die CDA sich nicht traut, das Wort Mindestlohn in den Mund zu nehmen, bedeutet eine Lohnuntergrenze genau das“, so der Abgeordnete Nietan. Damit befände sich die Arbeitnehmervereinigung in der CDU auf dem richtigen Weg, meint Sozialdemokrat Nietan.

„Aber wie in der Zeitung zu lesen war, haben die Vertreter der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT aus Düren nur zwei Tage später eine gesetzliche Lohnuntergrenze abgelehnt“, weiß Nietan zu berichten. Mit dieser ablehnenden Haltung stelle sich die CDU-Mittelstandsvereinigung in Düren als letzte Bastion neoliberaler Ansichten dar, obwohl es in fast allen EU-Ländern und in den USA gesetzloch festgelegte Mindestlöhne gäbe. „Selbst die Bundeskanzlerin will mittlerweile bestehende Mindestlöhne in manchen Branchen auf weitere Wirtschaftszweige ausweiten“, hält Nietan dagegen.

„Es wäre schön, wenn mein Bundestagskollege Thomas Rachel, der gleichzeitig Vorsitzender der CDU in Düren ist und den Wirtschaftsflügel in der CDU repräsentiert, dazu Stellung beziehen würde“, fordert Nietan. „Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, zu erfahren, wie ihr CDU-Vertreter im Bundestag zu diesem wichtigen Thema steht.“

 

10.05.2011 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

Faire Löhne und soziale Sicherheit

 

Faire Löhne und soziale Sicherheit: unter diesem Motto fanden die diesjährigen Maikundgebungen statt.
Nicht nur die Gewerkschaften pochten am 1. Mai auf gerechte Löhne sondern auch wir.
Bei verschiedenen Kundgebungen in Deutschland zum Tag der Arbeit wurden wieder die Forderungen zu einem Mindenstlohn von 8,50 Euro als allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn laut.

Wer Vollzeit arbeiten geht, muss von seinem Lohn auch anständig leben können!
Daher gehen uns, der AfA, diese Forderungen nicht weit genug. Auskömmlich „Leben“ benötigt einen Lohn von mind. 10,00-11,00 € die Stunde. Dies ist auch deshalb wichtig, dass der zu zahlende Anteil in die Rentenkasse ausreicht, um später damit eine Rentenhöhe zu erreichen, die über der heutigen Solzialversorgung liegt.

Wir brauchen Löhne, die den Menschen ein Leben über dem Existenzminimum sichern, Jobs jenseits prekärer Beschäftigungsverhältnisse und soziale Sicherheit im Rentenalter.
Und wir wollen, dass auch unsere Kinder nach der Ausbildung einen Lohn bekommen von dem sie Menschenwürdige leben können.

Peter Münstermann der Vorsitzender der Afa sagt: „Alles hat seinen Preis auch die Arbeit eines Menschen, nicht nur die Würde des Menschen ist unantastbar, nein, auch dessen Arbeit mit den dazugehörigen Lohn!“
Dies bedeutet für uns, "das Mindeste!"

 

21.02.2011 in Arbeit und Wirtschaft von SPD UB Düren

Aus der "Dürener Zeitung" vom 16.02.2011

 

Genossen wollen der Arbeitswelt „soziale Leitplanken“ geben

NRW-Staatssekretär Dr. Wilhelm Schäffer zu Gast bei der AfA der Kreis-SPD

Kreis Düren. Dem „sozialen Schieflage“ in der Bundesrepublik, aus Sicht der Genossen verursacht durch die schwarz-gelbe Bundesregierung, möchte die NRW-SPD couragierter als bisher entgegentreten. Wie der Staatssekretär im NRW-Arbeitsministerium, Dr. Wilhelm Schäffer, auf einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD im Kreis Düren ankündigte, wollen die Genossen unter Führung von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der Arbeitswelt wieder „soziale Leitplanken“ geben. Ziele sind dabei, prekäre Beschäftigung zurückzudrängen, einen flächendeckenden Mindestlohn einzuführen sowie den Missbrauch in der Leiharbeit abzuschaffen. Besonders bei der zurzeit heftigen Debatte um die Berechnung der Hartz-IV-Sätze, warf der Sozialdemokrat insbesondere Arbeitsministerin Ursula von der Leyen vor, „sozial unausgewogen vorzugehen“.