SPD Distrikt Ellen

Nietan und Koschorreck stimmten für Gauck

Bundespolitik

Für die SPD haben aus dem Kreis Düren der Bundestagsabgeordnete Dietmar Nietan und die 1. stellvertretende Landrätin Liesel Koschorreck an der Bundesversammlung teilgenommen. "Wir wünschen Christian Wulff als neuen Bundespräsidenten viel Geschick und ein gutes Gespür dafür, Deutschland über alle Parteigrenzen hinweg zu repräsentieren", betonen beide nach der Wahl von Wulff im 3. Wahlgang.

Nietan und Koschorreck bekunden, dass sie für Joachim Gauck gestimmt haben: "Gauck hat ein erstaunlich gutes Ergebnis erzielt. Schade, dass sich zum Schluss doch keine überparteiliche Mehrheit für Joachim Gauck gefunden hat", bedauert Koschorreck. "Gauck wäre mit seiner Persönlichkeit ein guter Bundespräsident geworden. Er hat die Bürger zu mehr Demokratie ermuntert und dazu aufgerufen, Freiheit verantwortlich wahrzunehmen. Das hat mich beeindruckt", gibt Nietan zu.

Beide Sozialdemokraten sind sich einig, dass die Wahl von Wulff erst im 3. Wahlgang die Zerrissenheit der schwarz-gelben Koalition deutlich vor Augen führte. "Auch wenn die Kanzlerin abwiegelt. Sie ist mit ihrer Betrachtung der Bundespräsidentenwahl unter rein parteitaktischen Machtkalkül gescheitert", bewertet Koschorreck das Wahlergebnis. Trotz wiederholter Versuche der Kanzlerin, alle Wahlmänner und Wahlfrauen von schwarz-gelb auf Wulff einzuschwören, haben in allen Wahlgängen viele Vertreterinnen und Vertreter von CDU und FDP die freie Wahl genutzt und für den überparteilichen Kandidaten Joachim Gauck gestimmt. Das ist ein Gewinn für die Demokratie", freut sich Nietan.

Bedauern äußern Koschorreck und Nietan über das Verhalten der Linken: "Den Ausschlag für die Wahl Christian Wulffs gaben letztlich die Wahlfrauen und Wahlmänner der Linken. Joachim Gauck hätte bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit haben können, wenn die Linke für ihn gestimmt hätte. Sie hätte mithelfen können, dass Gauck, den sich die Mehrheit der Menschen in unserem Land als Präsidenten gewünscht haben, auch tatsächlich ins Amt kommt. Da hat sich die Linke leider verweigert."

 

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