SPD Distrikt Ellen

Kopfpauschale trifft Ältere besonders hart

Gesundheit

AG 60 plus der SPD engagiert sich gegen Verschlechterungen für Senioren.
Schon seit vor einiger Zeit hatte die aktive SPD-Seniorengruppe im Kreis Düren unter Leitung von Heinz Pesch mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen müssen, dass Merkel und Westerwelle eine Errungenschaft unseres Sozialsystems, nämlich die solidarische Krankenversicherung, abschaffen wollen. „Die Kopfpauschale zerstört unser solidarisches Gesundheitssystem,“ so Heinz Pesch.

Beim monatlichen offenen politischen Treffen des Kreisverbandes am vergangenen Montag wurden Aktionen verabredet, mit denen um noch mehr Unterschriften gegen die unsoziale Kopfpauschale geworben werden soll.
Pesch weiter: „Das Prinzip der Kopfpauschale ist: je geringer das Einkommen, desto höher die Belastung. Gering- und Normalverdiener stemmen die Entlastung der Besserverdienenden. Dagegen werden wir uns wehren.
Schon heute wird mit den 8 Euro Zusatzbeiträgen die paritätische Zahlung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern weiter ausgehöhlt und der Einstieg in die Kopfpauschale vorbereitet. Bezieher kleinerer Einkommen werden damit proportional stärker belastet als Großverdiener. Gerade Rentnerinnen und Rentner und sozial Schwache sind besonders hart getroffen.
Besondere Brisanz gewinnt das Thema im Landtagswahlkampf in NRW. Über eine geänderte Regierungsmehrheit in NRW ließe sich die Kopfpauschale im Bundesrat verhindern. „Gemeinsam mit unserer Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck und unserem Landtagskandidaten im Nordkreis Peter Münstermann werden wir die letzten Tage vor der Landtagswahl am Sonntag nutzen, um für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitssystem zu kämpfen,“ verspricht Pesch in Namen seiner Aktiven.
Die Seniorenarbeitsgemeinschaft der SPD will keinen Systemwechsel, sondern die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung. Für die SPD-Seniorinnen und Senioren ist die Einführung einer Bürgerversicherung der richtige Weg.

 

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