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Kanzlerkandidat Steinmeier kämpft gegen Spaltung der Gesellschaft

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Kundgebung der SPD in der Regio Aachen

„Wer nicht gestalten will, kann nicht gleichzeitig regieren wollen,“ fasste SPD-Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier seine Vorwürfe gegen die Plan- und Konzeptlosigkeit der CDU zusammen. Im markigen Worten stellte er seine Alternativen dagegen. Der Deutschlandplan sei ehrgeizig und brauche einen langen Atem. Aber das Ziel von vier Millionen Arbeitsplätzen sei realistisch. Er werde Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen in das Zentrum seiner Kanzlerschaft stellen. „Jeder muss sich von seiner eigenen Arbeit auch ernähren können.“

Hier geht es zur Homepage von Frank Walter Steinmeier

Die Kundgebung der SPD in der Regio Aachen am Montag auf dem Aachener Katschhof hatte bereits um 16:00 Uhr begonnen. Bei sonnigem Wetter stimmte die schwungvolle Jazzmusik die Teilnehmer auf einen abwechslungsreichen Nachmittag ein. Talks mit den Bundestagskandidaten der Region und mit Spitzenpolitikern aus der Euregio, aus Belgien und Luxemburg sowie mit dem Europaabgeordneten Martin Schulz folgten.

Dietmar Nietan, SPD-Vorsitzender und Bundestagskandidat aus dem Kreis Düren ging in seinen Redebeiträgen vor allem auf Fragen der Zukunftsfähigkeit der Region ein. „Die Regio Aachen ist eine Innovationsregion. Bildung und Forschung sind die wichtigsten Rohstoffe, die unser Land zu bieten hat. Jeder hier weiß, dass Studiengebühren Gift für jede Weiterentwicklung sind.“ Nietan machte auch deutlich, dass gerade in der Euregio spürbar werde, wie erfolgreich und wichtig grenzüberschreitende Kooperation zur Förderung und Erhaltung des Friedens ist.

Während die älteren Teilnehmer der Dürener SPD-Delegation einen Sitzplatz in den Reihen unmittelbar vor der Bühne gefunden hatten, harrte das Dürener Junge Team der Jusos lange stehend aus, um Kanzlerkandidat Frank Walter Steinmeier gebührend zu empfangen. „Das lange Warten hat sich aber gelohnt. Ich war sehr beeindruckt von Steinmeiers Person, seiner Rede und der ganzen Atmosphäre auf der Kundgebung,“ schilderte eine junge Teilnehmerin aus Hürtgenwald während der Rückreise im Bus der Dürener ihre Eindrücke. Dem konnten sich auch die zahlreich mitgereisten SPD-Senioren anschließen.

 

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