SPD Distrikt Ellen

Forschen für eine bessere Umwelt

Umwelt

PD Dr. Peter Burauel (Mitte) informiert Svenja Schulze, Liesel Koschorreck, Dietmar Nietan und Marco Bülow

SPD-Umweltpolitiker zu Gast im Forschungszentrum Jülich

Jülich. Wer eine wirksame Umweltpolitik betreiben will, braucht Spitzenleistungen in der Umweltforschung. Dieses Fazit zogen die umweltpolitischen Sprecher der SPD Landtags- und der SPD Bundestagsfraktion Svenja Schulze MdL und Marco Bülow MdB nach ihrem Besuch in den vier Instituten für die Chemie und Dynamik der Geosphäre (ICG) des Forschungszentrum Jülich (FZJ).

Auf Einladung der SPD Landtagsabgeordneten Liesel Koschorreck MdL und des SPD Bundestagskandidaten Dietmar Nietan hatten die beiden Umweltpolitiker das FZJ besucht, um sich dort über die neuesten Erkenntnisse in verschieden Bereichen der Umweltforschung unterrichten zu lassen.

Das Themenspektrum reichte von der Frage, wie durch Züchtung und Bewirtschaftung Pflanzen zukünftig zu einer nachhaltigen Wirtschaftweise beitragen können. Beispielsweise als nachwachsende Rohstoffe, Biomasse oder auch als Energieträger und Nahrungsmittel. Ohne moderne Forschung, wie sie am FZJ betrieben wird, wäre eine umwelt- und sozialverträgliche Nutzung der Pflanzen nicht zu gewährleisten. Themen des Klimawandels und der Bodenverschmutzung standen aber ebenso auf der Tagesordnung, wie auch die Fragen von Feinstaubbelastung oder die Zuverlässigkeit von Prognosemodellen zur Ausbreitung von Schadstoffen im Wasser, im Boden und in der Luft.

Svenja Schulze MdL zeigte sich beeindruckt: „Dank der Forschungsergebnisse aus Jülich könnte man heute beim Gartenbau unter Glas rund 40% der bisher eingesetzten Energie sparen. Jetzt müssen Unternehmen und Politik diese Erkenntnisse auch in der Praxis schnell umsetzen,“ fordert die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion.

Ihr Kollege Marco Bülow MdB, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion hält deshalb eine Intensivierung des Austauschs zwischen Politik und Forschung für unerlässlich. „Die Ministerien informieren uns Abgeordnete längst nicht über alle neuen Forschungsergebnisse so, wie dies wünschenswert wäre. Deshalb brauchen wir den regelmäßigen direkten Austausch mit Forscherinnen und Forschern, so wie hier am Forschungszentrum Jülich,“ betont Bülow.

Gelegenheiten sich in Jülich bestens zu informieren hatten die SPD-Umweltpolitiker diesmal mehr als genug. Mit den Professoren Martin Riese, Ulrich Schurr und Andreas Wahner sowie mit PD Dr. Peter Burauel hatten sich es die Leiter, bzw. stellvertretenden Leiter aller vier Institute für die Chemie und Dynamik der Geosphäre am FZJ nicht nehmen lassen, den vier SPD-Politikern für deren Fragen zur Verfügung zu stehen. Als „Lokalmatadore“ zeigten sich Liesel Koschorreck MdL und Dietmar Nietan beeindruckt von der Kompetenz der Wissenschaftler „ihres“ Forschungszentrums.

 

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