SPD Distrikt Ellen

5-Punkte-Programm erster Schritt auf dem Weg zur Generalrevision

Familie und Jugend

SPD will Kinderbetreuung schnell verbessern

Wolfgang Jörg, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist zur Zeit fast jeden Abend im Land unterwegs, um mit Erzieher/innen, Eltern und Trägervertretern über die Zukunft des Kinderbildungsgesetzes zu beraten. Das Interesse an solchen Diskussionen ist groß.

Auch die Sozialpolitikerin Liesel Koschorreck, Stellv. Vorsitzende der SPD im Kreis Düren, konnte am vergangenen Dienstag zahlreiche Gäste im Foyer des Hauses der Stadt begrüßen. „Anders als die Vorgängerregierung wollen wir bei der Generalrevision des Kita-Gesetzes alle Betroffenen mitnehmen. Bei einigen Schritten haben wir bereits soweit Konsens erzielt, dass sie zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres umgesetzt werden können.“

Wichtigster Aspekt, von dem dann auch die Eltern in der Stadt Düren profitieren werden, ist, dass das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung beitragsfrei werden wird. Zur Verbesserung der Qualität in den Kitas, insbesondere der Betreuung der ganz kleinen, wird das Land mehr Mittel für die Einstellung von Kinderpfleger/innen bereit stellen. Sie sind besonders qualifiziert, um pflegerische Tätigkeiten im Bereich der U3-Betreuung zu übernehmen.

Wolfgang Jörg ging auch auf die Situation der Berufspraktikant/innen ein. „Die wissenschaftliche Überprüfung des KiBiZ hat im Herbst ergeben, dass nur noch 36% der Einrichtungen überhaupt Berufspraktikant/innen ausbilden. Dies wird den Fachkräftemangel in diesem Arbeitsfeld drastisch verschärfen.“ Aber vielen Trägern sei wegen der nicht ausreichenden Mittel gar nichts anderes übrig geblieben. Die SPD-Landtagsfraktion habe sicher daher für zusätzliche finanzielle Anreize stark gemacht, damit weitere 1.000 Plätze für Berufspraktikant/inne geschaffen werden.
Weitere Aspekte im 5-Punkte-Programm sind mehr Mitwirkungsrechte für Eltern und der Ausbau der Familienzentren. „Die Landesregierung macht Ernst mit ihrer Ankündigung, mehr Mittel in die Prävention zu stecken,“ resümiert Liesel Koschorreck.

 

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